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Welterschöpfungstag - Bayr fordert: Ressourcenverbrauch dramatisch senken!

Utl.: Welterschöpfungstag heuer am 22. August

„Als Weltgesellschaft erhalten wir am Samstag ein schlechtes Zeugnis: Bereits am 22. August haben wir alle Ressourcen aufgebraucht, die die Erde in einem Jahr erneuern kann. Von Nachhaltigkeit in unserer Art zu leben kann keine Rede sein“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung. ****

„Der Lebensstil der westlichen Gesellschaften basiert auf der Ausbeutung von Mensch und Umwelt im globalen Süden. Wir sehen das etwa beim Thema Digitalisierung: Die Ressourcen für Smartphones, Tablets, Laptops und Co stammen etwa aus der Demokratischen Republik Kongo, aus Chile und Bolivien. Dort hinterlassen sie häufig ökologische und soziale Katastrophen“, kritisiert Bayr und ruft die Bundesregierung auf, sich für das Einhalten von Umwelt- und Sozialstandards entlang der gesamten Lieferketten einzusetzen: „Wir brauchen EU-weit einen gesetzlichen Rahmen, der Produkte, die Mensch und Umwelt ausbeuten, nicht auf dem EU-Binnenmarkt zulässt. Erste Schritte für dieses große Vorhaben hat EU-Kommissar Reynders angekündigt. Ich fordere die Regierung auf, sich konstruktiv einzubringen. Gleichzeitig braucht es Maßnahmen, um den Ressourcenverbrauch dramatisch zu senken.“

Diesen Samstag, den 22. August, ist die Menge natürlicher Ressourcen verbraucht, welche die Erde in einem gesamten Jahr regenerieren kann. Der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) ist wegen der Corona-Pandemie erstmals seit 50 Jahren später als im Vorjahr. (Schluss) bj

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at

   https://klub.spoe.at