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Petra Bayr

Schwanger hinter Gittern: Mutter werden und Mutter sein im Gefängnis

Anlässlich des bevorstehenden Muttertags am 9. Mai lud die österreichische Plattform "Mutternacht" heute zum Mediengespräch. Schwangere, gebärende und stillende Mütter in Gefängnissen sind sehr verletzlich, nur zu oft wird auf sie und ihre Bedürfnisse - sowie jene ihrer Kinder - vergessen. Die Plattform spricht sich dafür aus, nach Alternativen zu einem Gefängnisaufenthalt für Mütter kleiner Kinder zu suchen. Falls ein Gefängnisaufenthalt unvermeidbar ist, muss die Umgebung den Bedürfnissen von Mutter und Kind angepasst werden. Ein enger und regelmäßiger Kontakt zwischen Mutter und Kind ist extrem wichtig. Eine Trennung ist möglichst zu vermeiden. Schwangere und Gebärende dürfen bei Untersuchungen außerhalb des Gefängnis nicht gefesselt werden, ebenso wenig bei der Geburt, die unbedingt in einem Spital stattfinden soll, um Mutter und Kind keinen zusätzlichen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen. Die Gesundheit von Mutter und Kind muss auch nach der Geburt von ausgebildetem Gesundheitspersonal begleitet werden. Frauen müssen im Gefängnis Zugang zu Verhütungsmitteln haben und legal abtreiben können, sofern sie das wünschen. 05.05.2021
10 Kan 2021

Wunderbares Repertoire! https://t.co/VYFaNrXQOY

10 Kan 2021

Spannende Debatte über #Europa. https://t.co/FSpBdXHH2Q

10 Kan 2021

Virtuelles Fest der Freude 2021, hier der Kurzfilm zu „vernichteter Vielfalt“, in dem ich auch mitwirken darf.… https://t.co/chjdOWMFo3

9 Kan 2021

I couldn’t agree more: „ We look forward to embracing together a future in which women are equal and strong in all… https://t.co/M2ZyilWi9o

7 Kan 2021

Lives over profits! .@Regsprecher I want the EU to act decisively to boost production + access to COVID-19 vaccines… https://t.co/Ar3ccdRcC1

6 Kan 2021

The #USA has spoken out in favor of waiving the protection of intellectual #property rights in connection with the… https://t.co/Vk0k1GsqZB

Menschenrechte brauchen Gesetze! – Damit Lieferketten nicht verletzen

Damit Ausbeutung in der Textilindustrie kein Leiberl hat und uns Kinderarbeit nicht in die Tüte kommt, brauchen wir Regeln für Unternehmen. Die Arbeitsbedingungen, die hinter unseren T-Shirts, unseren Smartphones und unserer Schokolade stecken, sind oft menschenunwürdig. Der Gebäudeeinsturz der Textilfabrik Rana Plaza (Bangladesch), der im Jahr 2013 zu 1.229 Toten und 2.500 Verletzten führte, stellt nur die Spitze des Eisberges dar. 

Mehr Informationen zur aktuellen Kampagne Menschenrechte brauchen Gesetze! – Damit Lieferketten nicht verletzen