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Bayr: Die Zeit der nuklearen Waffen muss bald zu Ende sein

Utl.: 29. August ist Internationaler Tag gegen nukleare Tests

„Die Folgen nuklearer Tests auf Menschen und Umwelt sind zum Teil enorm. Laut Angaben der Vereinten Nationen haben seit den ersten Tests im Jahr 1945 mehr als 2.000 nukleare Tests stattgefunden“, führt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen nukleare Tests am 29. August vor Augen. Dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt sei die Internationale Staatengemeinschaft durch den Anfang Juli von rund 130 Staaten im Rahmen der Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag näher gekommen. Dieser verbietet den Einsatz, den Besitz und die Drohung mit einem Nuklearschlag sowie die Stationierung von Nuklearwaffen. **** 

„Der große Wermutstropfen ist aber, dass sich die nuklear bewaffneten Staaten und deren Verbündete weder an den Verhandlungen beteiligt und noch den Vertrag ratifiziert haben“, bedauert Bayr. Der Vertrag ist dennoch völkerrechtlich verbindlich und auch als Mahnmal zu verstehen: „Durch das Verbot von nuklearen Waffen gibt es zumindest Hoffnung, dass sich die Ereignisse von Hiroshima und Nagasaki sowie die Folgen zahlreicher Atomtests nicht wiederholen“, hofft Bayr. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

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