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Bayr begrüßt zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss zu SDG-Watch Austria

Die Regierung ist gefordert: „Umsetzen statt Aussitzen“

„Ich begrüße den Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Plattform SDG Watch Austria“, zeigt sich Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, angesichts der heute präsentierten Gründung der österreichischen Plattform SDG Watch Austria, erfreut. Bayr bietet der Plattform eine Kooperation an, um die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele voranzutreiben. „Das Fachwissen und die Netzwerke der zivilgesellschaftlichen Organisationen können in Kooperation mit den Instrumenten, die das Parlament zu bieten hat, sicher etwas bewegen.“ Die Agenda 2030 strebt in 17 Zielen die Umsetzung der drei Komponenten der Nachhaltigkeit, der sozialen, der wirtschaftlichen und der ökologischen, als Masterplan für die Zukunft an. ****

Dass die österreichische Regierung auch zwei Jahre nach der Verabschiedung der SDGs im Rahmen der Vereinten Nationen noch keine nennenswerten Schritte unternommen hat, sieht Bayr kritisch: „Die Bundesregierung hat sich in der Umsetzung der Agenda 2030 mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen im europäischen Vergleich noch nicht positiv hervorgetan. Der von der Regierung verfolgte Mainstreamingansatz macht den Anschein als wolle die Regierung die Agenda 2030 einfach aussitzen. Dass diese als Plan für die Zukunft enormes Potential hat, hat die Regierung leider noch nicht erkannt“, kritisiert Bayr. Die kommende Bundesregierung müsse die Agenda 2030 ernst nehmen und einen Umsetzungsplan, der auf einer Lückenanalyse basiere, ausarbeiten. (Schluss) kk/mp

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