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Bayr zum Welt-AIDS-Tag: Internationale Zusammenarbeit kann HIV-/AIDS-Pandemie beenden

Utl.: Parlamentarischer Austausch zu menschenrechtsbasierter Gesetzgebung

"Die Verbreitung von HIV/AIDS kann nur durch menschenrechtsbasiertes Vorgehen gestoppt werden", ist Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, überzeugt. Das Wahren der Menschenrechte müsse in der Prävention wie in der Behandlung und den dazugehörigen gesetzlichen Grundlagen Dreh- und Angelpunkt sein. Als Mitglied der beratenden Gruppe zu HIV/AIDS der Interparlamentarischen Union nimmt die SPÖ-Nationalratsabgeordnete rund um den Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember an einer Studienreise und einem Seminar in Vietnam teil. ****

"Der parlamentarische Austausch zur Beendigung von HIV/AIDS ist wichtig, weil Erfahrungen betreffend Auswirkung der Gesetzgebung ausgetauscht und good practice-Beispiele geteilt werden können", ist Bayr von der Wichtigkeit des parlamentarischen Wissenstransfers überzeugt.

"Vietnam ist das erste asiatische Land, das sich dem 90-90-90-Ziel von UNAIDS verschrieben hat", weiß Bayr. Damit leistet das Land einen wichtigen Beitrag zum internationalen Ziel, die AIDS-Epidemie bis 2020 zu beenden. Konkret bedeutet es, dass 90 Prozent aller HIV-Infizierten ihren Status kennen sollen, 90 Prozent der Menschen, die wissen, dass sie HIV-positiv sind, in Behandlung sind und 90 Prozent aller Menschen, die Zugang zu medikamentöser Behandlung haben, ein so niedriges Niveau an HI-Viren in ihrem Körper haben, dass dieses nicht mehr nachzuweisen ist und sie somit das Virus nicht weitergeben können. (Schluss) bj

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