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Bayr zum Tag gegen die Todesstrafe: Todesstrafe verletzt das Recht auf Leben

Utl.: Exekutierte Todesstrafen 2013 gestiegen

"Es ist inakzeptabel, dass im Jahr 2013 in 20 Ländern der Welt die Todesstrafe vollstreckt wurde", betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober. Im Jahr 2013 haben laut jüngster Berichte von Amnesty International 778 Menschen ihr Leben durch die Todesstrafe verloren. Erschütternd und beschämend sei laut Bayr, dass die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen ist. "China, Iran, Irak, Saudi Arabien, USA, Somalia und Sudan sind die Länder, in denen die Todesstrafe am häufigsten exekutiert wurde, eine Liste der Schande", stellt Bayr heute, Donnerstag, fest. Wobei zu beachten sei, dass Hinrichtungen in China ein Staatsgeheimnis sind und somit keine genauen Angaben gemacht werden können. ****

Eine erfreuliche Bilanz aus dem Jahr 2013 ist bei der Gesetzgebung zur Todesstrafe zu ziehen: "98 Länder haben den einzig logischen Schritt gemacht und die Todesstrafe abgeschafft", kommentiert Bayr. Es gebe keinen Grund, die Todesstrafe zu vollziehen. Sie verletzte das Recht auf Leben und sei eine grausame und unmenschliche Art der Bestrafung. Sie verweigere jegliche Möglichkeit zur Rehabilitation der Opfer und stelle eine simplifizierte Antwort auf komplexe Probleme in Gesellschaften dar. (Schluss) up/mb

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