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Bayr zu FPÖ-Hasspostings: "Hetze und Rassismus haben in FPÖ immer Hochsaison"

Utl.: SPÖ-Abgeordnete Bayr: Ungustiöse Hetze von FPÖ-Bezirksobmann Fischer ist trauriger Höhepunkt in langer Serie von FPÖ-Rassismus - Anklage wegen Verhetzung prüfen

SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr ist über die heute, Freitag, bekanntgewordene rassistische Hetze des niederösterreichischen FPÖ-Bezirksobmanns Rudolf Fischer empört. "Was dieser FPÖ-Politiker auf seiner Facebook-Seite an Rassismus und Hetze veröffentlicht, ist widerlich, ungustiös und geradezu prototypisch für die FPÖ. Denn die unfassbaren verbalen Entgleisungen von Fischer sind nur der traurige Höhepunkt in einer langen Reihe von rassistischen Ausfällen in der FPÖ, die bleibt, was sie schon immer war: eine Partei, in der Hetze und Rassismus immer Hochsaison haben", sagte Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Angesichts der gleichermaßen dumpfen wie rüden Attacken gegen Homosexuelle und Menschen mit dunkler Hautfarbe plant Bayr eine Anzeige wegen Verhetzung: "Jede Äußerung dieses Herrn Fischer wird dahingehend zu prüfen sein, ob der Tatbestand der Verhetzung erfüllt ist", betonte die SPÖ-Abgeordnete. ****

Bayr sieht jetzt FPÖ-Chef Strache, aber auch den niederösterreichischen FPÖ-Landesparteiobmann gefordert, endlich für saubere Verhältnisse in der eigenen Partei zu sorgen. "Wenn Fischer schon selber nicht weiß, was er jetzt zu tun hat, muss Strache endlich tätig werden und seinen sofortigen Rauswurf veranlassen", stellte Bayr klar. Es könne nicht sein, dass die Freiheitlichen ihrem menschenfeindlich agierenden Bezirksobmann weiter die Mauer machen, bekräftigte Bayr.

Von der FPÖ sei man mittlerweile "schon einiges an Widerwärtigkeiten" gewohnt, erinnerte Bayr etwa an Mölzers rassistische Beschimpfung von Fußballstar Alaba und an das erst vor kurzem stattgefundene "Geheimtreffen" von FPÖ-Chef Strache mit rechtsradikalen Gruppen aus Westeuropa und Vertretern ultrarechter Gruppierungen aus Russland, bei der laut Medienberichten ebenfalls gegen homosexuelle Menschen gegeifert worden sein soll. "Die jüngsten Hasspostings von FPÖ-Bezirksobmann Fischer sind ein weiterer Beitrag zur Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas in Österreich, der unentschuldbar ist und sofortige Konsequenzen nach sich ziehen muss", betonte Bayr. (Schluss) mb/mo

Rückfragehinweis:
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   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


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