Zum Inhalt springen
 

Bayr fordert zum Welttag der Humanitären Hilfe: Humanitäre Hilfe in Österreich besser mit Entwicklungspolitik verschränken

"Derzeit ist die Humanitäre Hilfe vor allem in Bezug auf die Grausamkeiten von Krieg und bewaffneten Konflikten in der öffentlichen Debatte präsent", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zum Tag der Humanitären Hilfe fest. Dabei leiste Österreich einen geringen, aber dennoch wichtigen Beitrag. ****

"In Bezug auf die Entwicklungszusammenarbeit ist leider festzustellen, dass die Humanitäre Hilfe in Österreich nicht eng genug mit der Entwicklungszusammenarbeit verschränkt ist", kritisiert Bayr und plädiert für mehr Weitsicht und langfristige Arbeit in der Humanitären Hilfe: "Langfristiges Engagement könnte so gleichzeitig auch Prävention von zukünftigen Krisen sein. Das ist entwicklungspolitisch höchst relevant". In der Sahelzone etwa, sei es enorm wichtig, nicht nur Nahrungsmittel bei Hungerkrisen bereitzustellen, sondern die Menschen auch darin zu unterstützen, langfristig ein gesundes Leben ohne Mangel an Nahrung und Wasser in ihrer Heimat führen zu können. (Schluss) sc/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom