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Bayr zum 'Writers in Prison'-Day: Meinungsfreiheit ist immer zu achten

Utl.: Jüngster Fall: Tod eines iranischen Bloggers in Haft

"Laut Angaben der internationalen NGO P.E.N. (Poets, Essayists and Novelists) wurden in der ersten Jahreshälfte 2012 knapp 700 SchriftstellerInnen, JournalistInnen und BlogerInnen wegen ihrer  Arbeit verfolgt, verhaftet oder sogar ermordet. Das ist nicht einfach so hinzunehmen", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des 'Writers in Prison'-Days am 15. November gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

Erst kürzlich wurde der Fall des iranischen Bloggers Sattar Beheshti bekannt. Er wurde wegen angeblicher Cyber-Kriminalität Ende Oktober inhaftiert und starb Anfang November in einem berüchtigten iranischen Gefängnis. Sein Körper trug Foltermale. "Es ist unerträglich, dass Menschen gefangen genommen, gefoltert und sogar ermordet werden, weil sie von ihrem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch machen", stellt Bayr fest und fordert "lückenlose Aufklärung" der Vorfälle durch den Iran.

Das 'Writers in Prison Committee' des P.E.N.-Clubs der internationalen Autorenvereinigung wurde 1960 gegründet. Seither setzt es sich für Frauen und Männer ein, deren literarische Arbeiten von den Machtstrukturen zensuriert werden. Der Tag der inhaftierten Schriftstellerinnen und Schriftsteller findet jährlich statt, um der zahlreichen inhaftierten, verfolgten und ermordeten Autoren zu gedenken. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis:
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   Tel.: 01/53427-275
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