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Bayr: Weltweit weniger Kinder unterernährt - Zahlen aber noch zu hoch

Utl.: "Lancet" veröffentlicht neue Daten über unterernährte Kinder

Wien (OTS/SK) - Die medizinische Fachzeitschrift "The Lancet" hat heute Donnerstag, 5. Juli, neue Zahlen über die Verbreitung von Unterernährung und Unterentwicklung bei Kindern unter fünf Jahren veröffentlicht. Diese belegen, dass sich in einigen Weltregionen, wie Teilen Asiens und Lateinamerikas, die Lage deutlich gebessert hat. Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zeigt sich erfreut, sieht aber weiteren Handlungsbedarf. "Denn vor allem in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara und in Südasien ist die Zahl der unterernährten Kinder weiterhin sehr hoch." ****

"Es ist erfreulich, dass Unterernährung in manchen Regionen der Welt zurückgedrängt werden konnte. Allerdings sind immer noch über 300 Millionen Kinder unternährt. Das ist einfach zu viel. Lang andauernder Hunger verursacht körperliche und geistige Entwicklungshemmnisse, die ein Leben lang einschränken", erklärt Bayr gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Der Hunger sei gerade in den Staaten der Sahelzone eine brennende Herausforderung. Über eine Million Kinder sind davon bedroht. Dürre, dadurch ausfallende Ernten und Konflikte in der Region, die Menschen in die Flucht treiben, sind die Gründe für die angespannte Lage. "Im Juni haben die EU und andere wohlhabende Staaten 940 Millionen Euro im Kampf gegen den Hunger zur Verfügung gestellt. Ich hoffe, dass die Mittel schnell bei den Bedürftigen ankommt. Darüber hinaus sind langfristige Maßnahmen nötig, die der wiederkehrenden Dürre entgehen halten können", fordert Bayr. (Schluss) ah

Rückfragehinweis:    SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,     Tel.: 01/53427-275    http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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