Zum Inhalt springen
 

Tag der afrikanischen Kinder

Utl.:Bayr: Kinder in bewaffneten Konflikten besser schützen


Anlässlich des Tages des afrikanischen Kindes geht Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, erneut auf den kürzlich publizierten Jahresbericht zu Kindern in bewaffneten Konflikten ein. Der Bericht nennt 52 Konfliktparteien, die systematisch Gewalt an Kindern ausüben. Zu den häufigsten Formen der Gewalt zählen sexuelle Übergriffe, Missbrauch als SoldatInnen oder ZwangsarbeiterInnen sowie Tötung und Verwundung. "Leider musste ich feststellen, dass von den 52 Konfliktparteien auf der Liste der Schande die Mehrheit auf dem afrikanischen Kontinent aktiv ist", so Bayr am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Ich verurteile jede Form von Gewalt. Gewalt an Kindern halte ich jedoch für besonders perfide. Die seelischen und körperlichen Schäden, die von den Rechtsverletzungen davon getragen werden, dauern oft ein Leben lang an. Es ist einfach ungerecht, schwächere systematischer Gewalt auszusetzen", so Bayr, die an die internationale Gemeinschaft appelliert, in Konfliktsituationen besonders auf den Schutz von Kindern zu achten: "Ich rufe die internationale Gemeinschaft auf, sich in bewaffneten Konflikten mehr und den Schutz von Kindern zu kümmern."

Der Tag des afrikanischen Kindes erinnert an jene Schulkinder, die am 16. Juni 1976 in Soweto ermordet wurden. Grund des Konfliktes war die damals vorherrschende rassistische Politik, die vorsah, Afrikaans in den Schulen als verbindliche Unterrichtssprache festzulegen. Gegen diese Entscheidung wehrten sich Schülerinnen und Schüler aus dem Township Soweto. Es kam zu über 500 Todesopfern und zahlreichen Inhaftierungen von Kindern und Jugendlichen. (Schluss) mo

Rückfragehinweis:    SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,     Tel.: 01/53427-275    http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***