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SP-Bayr: Kein Platz für Antisemitismus!

Utl.: Mehrere hundert Menschen bei Flashmob, auch SK Rapid unterstützt Protestaktion

Mehrere hundert Menschen setzten gestern in einer von der Plattform jetztzeichensetzen.at initiierten Protest-Aktion ein klares Zeichen gegen Antisemitismus. Mit über 300 Straßentafeln erklärten sie den Wiener Schwedenplatz stellvertretend für ganz Österreich zu einem Ort, an dem KEIN Platz für Antisemitismus ist.****

Dass dabei die Wahl auf den Schwedenplatz fiel ist kein Zufall - es handelt sich dabei um jenen Ort, an dem jüngst ein Rabbiner Opfer antisemitischer Beschimpfungen durch einen Fußball-Fan wurde. Anwesende Polizeibeamte schritten trotz Aufforderung des Rabbiners nicht ein.

An dem Flashmob nahmen neben vielen engagierten Wienerinnen und Wienern auch der israelische Botschafter Aviv Aharon SHIR-ON, sowie zahlreiche PolitikerInnen von der SPÖ und den Grünen teil. Ein Zeichen setzten u.a. Nationalrätin Petra Bayr, SPÖ-Wien Landesparteisekretär Christian Deutsch, die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

"Antisemitismus ist Ausdruck einer zutiefst menschenverachtenden Ideologie, die versucht auf dem Rücken einer Bevölkerungsgruppe Politik zu machen, ohne deren Würde und Menschenrechte zu wahren und sich damit außerhalb jedes gesellschaftlichen Konsenses stellt. Wer glaubt, heute damit noch Politik machen zu müssen, dem steht das Wasser wohl bis zum Hals", betont Nationalrätin Petra Bayr im Hinblick auf die augenscheinlich antisemitische Karikatur, die FPÖ-Chef Strache kürzlich auf Facebook veröffentlichte.

"Ich bin froh, dass sich bei Gelegenheiten wie dem gestrigen Flashmob so viele Menschen öffentlich gegen Antisemitismus bekennen und damit ein Zeichen setzen, dass sie eine solche rassistische und menschenfeindliche Haltung nicht hinnehmen!", so Bayr.

Neben der Israelitischen Kultusgemeinde unterstützt auch der SK Rapid die Aktion:  "Der SK Rapid lehnt politischen Extremismus, vor allem und natürlich auch Antisemitismus in aller Klarheit ab. Ausgrenzung und denunzierende Aussagen gegenüber unseren Mitmenschen haben weder im Fußballumfeld, noch im Alltag etwas zu suchen", bekräftigt der Kapitän der Mannschaft, Steffen Hofmann.

Fotos von dem gestrigen Flashmob finden Sie auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/spoewien/sets/72157631525116267/  (Schluss) lk

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