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Bayr: Österreichische Entwicklungszusammenarbeit mit der Lupe suchen

Utl.: Präsentation des "AidWatch"-Reports 2011: blamables Ergebnis

Die Vorstellung des "AidWatch"-Reports 2011 bringt abermals keine erfreulichen Daten zur Leistung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA). Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zeigt sich über die Ergebnisse verärgert: "Wir wissen ja, dass die Mittel für die ODA, also die Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit, in Österreich weit hinter den getätigten Zusagen liegen. Blamable 0,27 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) werden für EZA aufgewendet. Es ist längst klar, dass wir die versprochenen 0,7 Prozent bis 2015 niemals leisten können. Warum wird hier nicht angemessen reagiert?" ****

Der "AidWatch"-Report wurde von der AG "Globale Verantwortung" in einer Pressekonferenz präsentiert. "Österreichische Beiträge sind verschwindend klein. Ich schließe mich den Forderungen der 'Globalen Verantwortung' voll an und fordere auf, geplante Kürzungen der EZA zu überdenken und die Appelle von Präsident Fischer und Kardinal Schönborn, nicht weiter zu kürzen, ernst zu nehmen. Zudem nehme ich wahr, dass es in der Gesellschaft zu brodeln beginnt. Schülerinnen und Schüler aus dem Borg Perg sind an mich und die entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen sowie den Sprecher der ÖVP herangetreten, um eine Petition für die mehrfach versprochenen 0,7 Prozent des BNE für EZA im Parlament einzubringen - schließlich sind Herr und Frau Österreicher ja auch Spendenweltmeister", sagt Bayr.

Den sinkenden finanziellen Leistungen der österreichischen EZA stehen immer mehr Herausforderungen gegenüber. "Die drohende Hungerskrise in der Sahelzone, die Folgen des Klimawandels und die anhaltende Gewalt gegen Frauen in weiten Teilen der Welt sind nur einige Herausforderungen, die sich nicht von alleine lösen. Österreich muss seine Zusagen endlich halten und die versprochenen 0,7 Prozent des BNE für EZA aufwenden", schließt Bayr. (Schluss) bj

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