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Niemals vergessen! - SP-Bayr zur Reichsprogromnacht

Utl.: Kollektive Verantwortung wahrnehmen

Nationalratsabgeordnete Petra Bayr mahnt anlässlich des 74. Jahrestages der Reichsprogromnacht, die Gräuel der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens nicht zu vergessen, bei der Jüdinnen und Juden ermordet, deren Geschäfte zerstört und deren Synagogen niedergebrannt wurden. "In Wien wurde die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung besonders zelebriert. Das ruft uns umso mehr dazu auf, uns mit der Vergangenheit auseinander zu setzten und kollektive Verantwortung zu tragen", betont Bayr. Die Novemberprogrome markieren einen grausamen Höhepunkt der systematischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus. ****

Durch "aktive Gedenkarbeit" und die "gründliche Reflexion der Geschichte" soll das Geschehene im Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher bleiben, fordert Bayr auf, "damit sich der Lauf der Geschichte nicht wiederholen kann". Weder gegenüber der jüdischen Bevölkerung, die ein fixer Bestandteil Österreichs ist, noch gegenüber anderen Minderheiten. "Es gilt, weiter wachsam und kritisch zu sein", mahnt Bayr und erinnert an die jüngsten Vorfälle am Schwedenplatz. Ein Rabbiner wurde Anfang September Opfer antisemitischer Beschimpfungen durch einen Fußballfan und anwesende Polizisten schritten trotz Aufforderung nicht ein. Bei einem Flashmob, der Ausdruck des Protests gegen ein solches Verhalten war, zeigten zahlreiche Wienerinnen und Wiener, dass sie Antisemitismus nicht akzeptieren und forderten "Kein Platz für Antisemitismus", weder am Schwedenplatz noch woanders in Österreich. (Schluss) js/mp

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