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Etwa eine halbe Million Menschen sterben jährlich an Malaria

Utl.: Bayr appelliert an die Staats- und Regierungschefs, sich für den Kampf gegen Malaria einzusetzen

Anlässlich des Weltmalariatags, dem 25. April, ruft Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die internationale Gemeinschaft zu einem konzentrierten Handeln gegen Malaria auf: "Laut jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation waren im Jahr 2010 etwa 3,3 Milliarden Menschen, das ist etwas weniger als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung, dem Risiko einer Malariaerkrankung ausgesetzt. Ungefähr eine halbe Million Menschen ist laut Angaben der WHO im Jahr 2010 an Malaria verstorben. Das dürfen wir nicht weiter zulassen", ist Bayr überzeugt. ****

Die Zahl der weltweiten Todesfälle konnte seit dem Jahr 2000 um 25 Prozent gesenkt werden. "Das zeigt deutlich, dass vor allem durch gezielte Präventionsmaßnahmen gegen die Übertragung der Malariaerreger Leben gerettet werden können. Der Gebrauch von Moskitonetzen, die mit Anti-Moskitospray behandelt wurden, ist die wichtigste Maßnahme gegen eine Ansteckung mit Malaria. Internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation oder der Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria zeigen, wie es geht und versorgen gefährdete Menschen mit Moskitonetzen. Allerdings sind diese Organisationen auf finanzielle Unterstützungen einzelner Staaten angewiesen und diese ist rar. Ich appelliere daher an die Staats- und Regierungschefs, sich gegen das sinnlose Sterben durch Malaria einzusetzen", führt Bayr aus.

Die ärmsten Menschen sind am meisten betroffen. "Die WHO geht davon aus, dass sich 90 Prozent aller Todesfälle durch Malaria in afrikanischen Staaten mit hohen Armutsraten ereignen. Besonders hoch ist die Rate bei Kleinkindern unter fünf Jahren", führt Bayr die Verwundbarkeit von Menschen in ärmeren Weltregionen aus. "Wir können Malaria ausrotten. Mit vereinten Kräften ist es möglich!" ruft Bayr die internationale Staatengemeinschaft zum Handeln auf. (Schluss) gd/mp

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