Zum Inhalt springen
 

Blamable Bilanz 2011 der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit

Utl.: Bayr verurteilt mickrige österreichische Ausgaben fürEntwicklungszusammenarbeit aufs Schärfste

 

"Dass Österreich für Entwicklungszusammenarbeit nur mehr 0,27 Prozent des BNE (Bruttonationaleinkommen) ausgibt, ist einfach nur peinlich", kommentiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, die neuen Daten der OECD/DAC (Ausschuss für Entwicklungshilfe). Diese belegen, dass die Kürzungen für Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2011 in Österreich mit minus 14,4 Prozent besonders drastisch ausgefallen sind: Nur die Sorgenkinder der EU, Griechenland (-39,3 Prozent) und Spanien (-32,7 Prozent), setzten den Rotstift noch drastischer an. Dabei sei Österreich eines der reichsten EU-Länder, so Bayr. ****

 

"Es ist längst klar, dass wir das international versprochene Ziel, bis 2015 0,7 Prozent des BNE für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, nicht erreichen werden. Ich schenke Minister Spindelegger aber noch so viel Vertrauen, dass er sein aktuelles Versprechen einhält. 2014 soll seiner Aussage nach die Talsohle der EZA-Ausgaben erreicht sein, danach müssen wir uns wieder bergauf bewegen und dann mit mehr Elan als bisher", führt die SPÖ-Entwicklungssprecherin weiter aus. Zudem fordert Bayr zum wiederholten Mal die Erstellung eines Stufenplans ein, bis wann Österreich seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen wird. (Schluss) bj/mp

 

Rückfragehinweis:    SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,     Tel.: 01/53427-275    http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***