Zum Inhalt springen
 

Bayr zum Weltfriedenstag: Wirtschaftliche Interessen dürfen Frieden nicht gefährden

Utl.: Indigene Völker sind besonders schutzbedürftig

Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, dass wirtschaftliche Interessen den Frieden nicht gefährden dürfen: "Leider endet die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen, wie beispielsweise die Verteilung von Ressourcen, immer wieder gewaltsam. Profite sind aber nicht wichtiger als der Friede unter den Menschen, sondern hintanzustellen." ****

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ende Juli ein Massaker an Indigenen in Venezuela verübt wurde. Die Aggressoren waren illegale Goldschürfer, die vermutlich schon länger ohne Erlaubnis in den Gebieten der Indigenen nach Gold suchen. Nationalratsabgeordnete Bayr verurteilt diesen Vorfall am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf das Schärfste: "Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht freie Bahn haben! Grund- und Menschenrechte sind unbedingt zu respektieren." Sie fordert die Aufklärung des Vorfalls: "Wie kann es sein, dass angeblich jahrelang ohne rechtliche Grundlage nach Gold geschürft wird und die Goldgräber ein Dorf auslöschen, um weitere Profite zu machen? Hier gibt es großen Klärungsbedarf!"

Abschließend betont Bayr, dass Indigene besonderen Schutz benötigen: "Indigene Völker haben ein besonderes Schutzbedürfnis. Deren Rechte sind ohne Wenn und Aber sicherzustellen. Am Tag des Weltfriedens möchte ich betonen, dass Friede nur möglich ist, wenn die Grund- und Menschenrechte aller Menschen respektiert werden. Wirtschaftliche Profite sind diesen unterzuordnen!" (Schluss) bj

Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/impressum

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***