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Bayr zum Tag gegen die Ausweitung von Wüsten und Dürre: Rasche Hilfe für die Sahelzone

Utl.: Nachhaltige Entwicklung gegen die Ausbreitung der Wüstengebiete notwendig

Zum Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und der Dürre am 17. Juni ruft Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zum Handeln auf: "Laut Angaben der Vereinten Nationen geht jedes Jahr die unvorstellbare Menge von zwölf Millionen Hektar Land durch die Ausweitung von Wüsten und durch Dürre verloren: Land, das für den Anbau von 20 Millionen Tonnen Nahrung genutzt werden könnte. Die internationale Gemeinschaft muss geschlossen auftreten, um einerseits die Gründe der Wüstenbildung zu unterbinden und andererseits die Folgen, allen voran den Hunger, zu bekämpfen." Wüstenbildung wird hauptsächlich durch unverantwortliche Abholzung und intensive Viehwirtschaft sowie durch die Überbelastung der Böden begünstigt. ****

Die Folgen der Ausweitung der Wüsten und der Dürre sind vielfältig. Die beiden Phänomene gefährden die Artenvielfalt, konfrontieren Menschen mit Hunger und treiben sie in die Flucht. Aktuell ist alarmierend zu sehen, wie Dürre das Leben von Millionen Menschen in der Sahelzone bedroht. "In den Ländern der Sahelzone sind momentan laut Angaben der UN etwa 15 Millionen Menschen von den verheerenden Auswirkungen der Dürre betroffen und mit Unterernährung konfrontiert. Unter ihnen befindet sich etwa eine Million Kinder. Es ist mir unverständlich, dass die internationale Gemeinschaft nicht besser, entschlossener und effektiver reagiert!", kritisiert Bayr am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

"Ich rufe die Staats- und Regierungschefs erneut zum schnellen Handeln in der sich anbahnenden Hungerkrise auf. Gleichzeitig dürfen wir aber auch die langfristige Perspektive nicht vergessen. Nur nachhaltige Entwicklung, die auf die Gegebenheiten der Region angepasst ist, kann den Menschen eine sichere Zukunft bieten. Darin müssen wir sie unterstützen", stellt Bayr klar und kritisiert: "Maßnahmen, die die periodisch auftretenden Hungerkatastrophen verhindern, werden viel zu wenig diskutiert und umgesetzt. Wir müssen den Anbau von resistenten Pflanzen forcieren und die Schaffung von sogenannten green belts, die Dürre und Verwüstung vorbeugen, muss vorangetrieben werden", sagt Bayr. (Schluss) bj

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