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Bayr zum Tag der Gewaltlosigkeit: Humanistische Bildung als Grundlage

Utl.: Kein Big Business mit Waffen!

"Der 2. Oktober, der Geburtstag von Mahatma Gandhi, ist ein Feiertag für die Gewaltlosigkeit. Wir haben Gandhi, dem politischen und geistigen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, der zu gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam aufrief und damit das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte, sehr viel zu verdanken", betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung. Um gewaltfreien Umgang und ein friedliches Miteinander zu stärken, sind Bildung und Bewusstseinsarbeit wichtig. "Humanistische Bildung lehrt, dass menschliches Zusammenleben auf Toleranz, Gewissensfreiheit und Gewaltfreiheit zu basieren hat. Wir Menschen müssen unser Zusammenleben gewaltfrei regeln, wenn wir wollen, dass unsere Nachkommen diese Welt weiterhin bewohnen können", betont Bayr. ****

Neben der Bildung und Bewusstseinsarbeit sind auch klare und international verbindliche Regeln für ein friedliches Zusammenleben nötig. Ein Beispiel ist der Waffenhandel: Die internationalen Bestimmungen für den Handel von konventionellen Waffen hätten im Juli im Rahmen der Vereinten Nationen festgelegt werden sollen. Die Verhandlungen des Arms Trade Treaty blieben aber wegen unterschiedlicher Standpunkte ergebnislos und sollen bei der aktuellen UN-Vollversammlung weiter geführt werden. "Ich appelliere an die Staaten, bei den Verhandlungen das friedliche Zusammenleben in den Vordergrund zu stellen. Mit Waffen darf man kein big business machen", betont Bayr. (Schluss) gd/mp

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