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Bayr zum Internationalen Tag zur Beendigung von moderner Sklaverei: Hausarbeiterinnen sind besonders gefährdet

Utl.: Kontrollen der Haushalte verschärfen

"Moderne Formen der Sklaverei sind nicht weniger grausam als die ursprüngliche Variante", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Sklaverei der Vereinten Nationen am 2. Dezember fest. Im Jahr 1949 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Konvention zur Beendigung von Menschenhandel und der Ausbeutung von Personen angenommen. Diese stehe in engem Zusammenhang mit modernen Formen der Sklaverei wie sexuelle Ausbeutung, ausbeuterische Kinderarbeit, Zwangsverheiratung sowie das Rekrutieren von Kindersoldaten. ****

Laut jüngsten Daten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit 21 Millionen Menschen von Zwangsarbeit betroffen. Weltweit ist mehr als die Hälfte aller Menschen, die Opfer von Zwangsarbeit sind, Frauen. "Frauen sind mehrfachen Risiken ausgesetzt und deswegen verwundbarer als Männer", führt Bayr aus. Besonders hoch ist der Anteil von Frauen in der Hausarbeit: 83 Prozent aller Personen, die in privaten Haushalten arbeiten, sind Frauen. "Wegen der schlechten Kontrollmöglichkeiten sind die Arbeitsverhältnisse für Hausangestellte oft miserabel. Moderne Sklaverei ist in diesem Bereich weit verbreitet", stellt Bayr fest und fordert strengere Kontrollen: "Jeder Staat ist dazu verpflichtet, die Arbeitsrechte zu überprüfen und sicher zu stellen, dass niemand ausgebeutet wird. Wo es der Staat nicht kann, ist die internationale Gemeinschaft gefragt", betont Bayr. (Schluss) bj

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