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Bayr zum Internationalen Tag des Friedens 2012: der Kampf um natürliche Ressourcen ist eine Gefahr für den Frieden

Utl.: Schwerpunkt 2012 "Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige Zukunft"

Der internationale Tag des Friedens wurde im Jahr 1981 durch eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Leben gerufen. Die UNO ruft an diesem Tag zur Unterlassung aller Kampfhandlungen auf und ermutigt der Opfer von Konflikten zu gedenken. Dieses Jahr hat der internationale Tag des Friedens den Schwerpunkt "Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige Zukunft". ****

Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, geht anlässlich des Tag des Friedens auf die Verteilung von Ressourcen ein: "Natürliche Ressourcen, wie seltene Erden, Holz oder Wasser sind leider oft der Grund für bewaffnete Konflikte. Dabei könnten diese dem Wohl der Gesellschaften dienen", stellt Bayr fest und betont die Wichtigkeit, mit natürlichen Ressourcen nachhaltig umzugehen: "Es ist essentiell, dass natürliche Ressourcen nachhaltig abgebaut werden. Das heißt, dass es bei deren Abbau weder zu Verschmutzungen der Umwelt noch zu Ausbeutungen der Arbeiterinnen und Arbeiter kommt und dass nur so viel abgebaut wird, wie die Natur im gleichen Zeitraum nachproduzieren kann. Bei Ressourcen, die sehr lange zur Erneuerung brauchen oder die endlich sind, wie seltene Erden etwa, müssen wir verstärkt auf Recycling setzten."

"Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige Zukunft ist der heurige Slogan der Vereinten Nationen. Ich hoffe, dass dies kein utopischer Wunsch ist. Für das Erfüllen dieses Slogans ist es zentral, den globalen Wohlstand zu heben, Menschenrechte weltweit zu garantieren und allen Menschen ein gutes Leben zu sichern, um Konflikten den Grund abzugraben. Einer der vielen Wege dafür ist die Entwicklungszusammenarbeit, ein anderer die Inlands- und Bildungsarbeit. Denn gerade was den Ressourcenverbrauch betrifft, sind wir Menschen in den Industrieländern gefragt, diesen zu reduzieren und so die Nachfrage zu drosseln", schließt Bayr. (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


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