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Bayr: Wo österreichische Beschaffung draufsteht, darf keine Kinderarbeit drin sein

Utl.: Produkte aus Kinderarbeit dürfen in Österreich nicht gehandelt werden

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, auf, faire Arbeitsbedingungen in der öffentlichen Beschaffung einzuhalten: "Das Verbot von Kinderarbeit wird zwar in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO ausdrücklich ausgesprochen, jedoch reicht das nicht aus, um Kinderarbeit flächendeckend zu unterbinden. Gerade in der öffentlichen Beschaffung erwarte ich eine ethisch einwandfreie Produktion. Ich fordere Bund, Länder und Gemeinden auf, öffentliche Aufträge mit strengeren Anforderungen auszuschreiben. Produkte, die von der öffentlichen Hand angeschafft werden, dürfen nicht durch Kinderarbeit hergestellt worden sein", ist Bayr überzeugt. ****

Ob Lebensmittel oder Kleidung, viele Produkte auf dem österreichischen Markt stammen aus ausbeuterischer Kinderarbeit. "Kinderarbeit muss von Österreich entschieden bekämpft werden. Neben der öffentlichen Beschaffung kann sich Österreich auch bei Verhandlungen von Handelsabkommen zwischen der EU und Drittstaaten gegen diese Form der Gewalt einsetzen. Kinderarbeit schreibt Armut fort, weil Bildung und somit ein Ausbrechen aus der Armutsspirale unmöglich gemacht wird", erläutert Bayr am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Laut Daten der ILO sind mehr als 200 Millionen Kinder weltweit Opfer von Kinderarbeit. Die Folgen sind neben manifester Armut auch körperliche und psychische Schäden, die ein Leben lang andauern können. "Ich fordere die österreichische Bundesregierung auf, sich vehement gegen die Verletzung der Rechte der Kinder einzusetzen. Möglichkeiten dazu gibt es genug", ist Bayr überzeugt. (Schluss) bj

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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