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Bayr: Wie groß ist die Angst der Taliban vor gebildeten Frauen?

Utl.: Frauenaktivistin von Taliban angeschossen

"Ich frage mich, wie groß die Angst der Taliban vor gebildeten Frauen ist, wenn sie eine 14-Jährige erschießen wollen, die sich im Swat-Tal für die Bildung von Mädchen einsetzt", ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, von der Brutalität der Taliban erschüttert. Mittlerweile ist die 14-Jährige nach einer Operation außer Lebensgefahr. ****

Das 14-jährige Mädchen Malala Yousafzai wurde am Dienstag am Heimweg von der Schule von Taliban angegriffen, sie schossen ihr in den Kopf. Malala Yousafzai wurde Ziel der Attacke, weil sie die Taliban offen kritisiert hat und sich für Bildung von Frauen und Mädchen einsetzt. Als die Taliban im Jahr 2007 die Macht im pakistanischen Swat-Tal übernommen haben, schlossen sie in der Folge alle Schulen für Mädchen. 2009 wurden sie vom pakistanischen Militär zumindest teilweise entmachtet. "Es ist unglaublich, wie frauenfeindlich die Taliban sind und es ist mindestens genauso unglaublich, wie mutig Malala Yousafzai sich für die Bildung von Mädchen und Frauen einsetzt", betont Bayr.

"Malala ist international für ihren Einsatz für die Bildung von Mädchen und Frauen bekannt und ich hoffe, dass sie nun massiv in diesem unterstützt wird. Darüber hinaus rufe ich die pakistanischen Behörden auf, die Täter vor Gericht zu stellen", appelliert Bayr und begrüßt den medialen Aufschrei: "Die Medien vieler Länder, allen voran die digitalen, haben das Thema aufgegriffen. Es ist wichtig, die Taliban massiv zu kritisieren. So kann es nicht weiter gehen!" (Schluss)

Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


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