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Bayr: Syrien für einen Platz im UNO-Menschenrechtsrat völlig ungeeignet

Utl.: Affront gegenüber dem Schutz der Menschenrechte

Laut Berichten von UN Watch, einer Organisation, die die Aktivitäten und Beschlüsse der UNO kritisch verfolgt, bewirbt sich Syrien für einen Platz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zeigt sich über Syriens Kandidatur verständnislos und empört: "Es kann doch nicht sein, dass ein Land wie Syrien sich ernsthaft für einen Sitz im Menschenrechtsrat bewerben will. Jeden Tag gibt es neue Schlagzeilen über schwere Menschenrechtsverletzungen in Syrien. Erst gestern war die Rede davon, dass die syrische Miliz Leichenteile von Kindern in den Müll geworfen hat. Das ist unerträglich!" ****

"Ich fordere Österreich, das bis 2014 im Menschenrechtsrat sitzt, sowie die anderen Mitglieder dieses Gremiums auf, sich entschlossen gegen diese Kandidatur zu stellen. Bei den Wahlen nächstes Jahr darf Syrien nicht auf der Liste der Kandidaten stehen. Ein Land wie Syrien hat in einem Gremium, das neben anderen Aufgaben Menschenrechte fördert und schützt sowie die Menschenrechtsstandards auf nationaler und internationaler Ebene ausarbeitet, einfach keinen Platz. Die Kandidatur ist ein Affront gegenüber dem System der Vereinten Nationen", so Bayr abschließend. (Schluss) ah

Rückfragehinweis:    SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,     Tel.: 01/53427-275    http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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