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Bayr: Sieg der Vernunft in der E10 Debatte

Utl.: Studie der EU-Kommission bestätigt Bedenken der KritikerInnen

Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zeigt sich hoch erfreut, dass es offensichtlich zu einem Einlenken in der E10 Debatte kommt: "Dem heutigen Ö1 Morgenjournal war zu entnehmen, dass die EU-Kommission eine Studie in Auftrag gegeben hat, welche die Auswirkungen der EU-Agro-Treibstoffpolitik beleuchtet. Das Ergebnis ist klar und bestätigt und KritikerInnen: Laut Reuters äußert diese Studie Zweifel über die Klimawirksamkeit der Agro-Treibstoffe und erkennt, dass Agro-Treibstoffe Preistreiber für Lebensmittel sind. Ein glatter Sieg der Vernunft", so Bayr. ****

Als Konsequenz begrüßt Petra Bayr den Vorschlag, künftig nur fünf statt, wie vorgesehen, zehn Prozent, Agro-Treibstoffe den konventionellen Treibstoffen bei zu mengen. "Eine 5-prozentige Beimengung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Für Österreich hieße das sogar eine Reduktion." Bayr: "Unter diesen Umständen ist ein weiteres Festhalten des Minister Berlakovich an der Einführung von E10 im Herbst unvorstellbar."

Laut "Morgenjournal" plant die EU-Kommission, im Oktober oder November neue Prinzipien für erneuerbare Energien vorzulegen. Diese sollen so weit wie möglich sicherstellen, dass der Anbau von Agro-Treibstoffen in Entwicklungs- und Schwellenländern keine negativen Auswirkungen hat: "Wir müssen sicherstellen, dass für den Anbau von Agro-Treibstoffen kein Regenwald gerodet wird und dass die grundlegenden Rechte der lokalen Bevölkerung, wie das Recht auf Nahrung, nicht eingeschränkt werden. Keine EU-Beimischungsquoten ohne soziale und ökologische Mindeststandards! Das ist klar!", betont Bayr und ruft auf, die Veröffentlichung der Studie abzuwarten und deren Ergebnisse dann ernst zu nehmen. (Schluss) ah/mp

Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
   Tel.: 01/53427-275
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