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Bayr: Pussy Riot Urteil zeigt Putins Art, Kritiker mundtot zu machen

Utl.: Ungerechtfertigt hohe Strafen für Bandmitglieder

"Das Berufungsurteil gegen die beiden Mitglieder der Punkband Pussy Riot ist eine grobe Verletzung der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte", kritisiert SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr heute, Mittwoch, kurz nach der Urteilsverkündung. Laut Meldungen der Nachrichtenagenturen wurde nur die Strafe von einer der drei Frauen in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. Die beiden anderen Mitglieder der Punkband müssen für zwei Jahre ins Straflager, weil sie Präsident Putin im Februar in einem Punkgebet in der Christ Erlöser Kirche kritisierten. ****

Für Bayr ist das ungerechtfertigt harte Urteil des Putin-Regimes gegen die Band Pussy Riot ein "erschreckend brutaler Versuch", Kritikerinnen und Kritiker auszuschalten und ein Zeichen für Putins Schwäche. "Auch in Russland muss - wie überall auf dieser Welt - das Recht auf Meinungsfreiheit gelten", stellt Bayr fest und ergänzt: "Mit Kritik muss auch Präsident Putin leben können. Dass er so hart auf das Lied einer Punkband reagiert, zeigt deutlich, dass er mit unnötiger politischer Härte agiert, um seine Kritiker mundtot zu machen." (Schluss) bj/mp

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   Tel.: 01/53427-275
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