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Bayr kritisiert Abschaffung des Bachelor-Studiums für Internationale Entwicklung

Utl.: "Senat der Universität Wien hat Studierende nicht ausreichend  in den Entscheidungsprozess eingebunden"

Bei der gestrigen Sitzung hat der Senat der Uni Wien die Einstellung des Bachelor-Studiums der Internationalen Entwicklung (IE) beschlossen. Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, kritisiert diesen Schritt: "Es ist sehr bedauerlich, dass der Bachelor Internationale Entwicklung von der Uni Wien nicht weitergeführt wird. Ich kritisiere vor allem den Entscheidungsprozess, in den die Studierenden anscheinend nicht ausreichend eingebunden wurden. Es ist verheerend, dass ein erfolgreiches und zukunftsträchtiges Studium dem Geldmangel zum Opfer fallen muss." ****

Auf die Forderung der IE-Studierenden, das Studium vor der Abschaffung erst einer externen Evaluierung zu unterziehen, ist der Rektor nicht eingegangen. "Ohne eine externe professionelle Evaluierung entbehrt die Einstellung des IE-Bachelors einer sorgfältigen wissenschaftlichen Grundlage. Noch wäre Zeit, eine solche Evaluierung nachzuholen", stellt Bayr klar.

Die IE ist ein extrem wichtiger Lehrgang. Sie führt die Studierenden an globale Zusammenhänge heran und lehrt sie, diese zu hinterfragen. Das ist gerade in unserer Zeit von gesellschaftlichen Umbrüchen, multiplen Krisen und weltweiten Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können, besonders wichtig", schildert Bayr die Bedeutung der IE und führt weiter aus: "Das Studium ist im deutschsprachigem Raum einzigartig. Die Uni Wien sollte auf dieses Alleinstellungsmerkmal, das große bisherige Interesse an dem Studium und vor allem auf seine engagierten Studierenden stolz sein", zeigt sich Bayr aufgrund der angekündigten Abschaffung des Bachelors verständnislos und appelliert an Wissenschaftsminister Töchterle, in diesem Sinne Gespräche mit der Uni Wien zu führen. (Schluss) mo

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