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Bayr begrüßt den Vorschlag der UN, eine Umwelt- und Finanzsteuer einzuheben

Utl.: UN rechnet mit zusätzlichen 400 Milliarden US-Dollar

Auf den Rückgang der staatlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Spenden reagiert die UN mit einem Vorschlag, mit dem zusätzliche Gelder für die Armutsminderung und den Klimaschutz lukrieren werden könnten. 400 Milliarden US-Dollar (322 Milliarden Euro) sollen durch eine weltweite Öko- und Finanzsteuer generiert werden. Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, begrüßt den Vorschlag am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Ich freue mich, dass die UN als Verbündete für die Einführung einer Transaktionssteuer gewonnen werden konnte. Der Entwurf sieht eine Währungstransaktionsteuer für die vier größten Währungen, Dollar, Euro, Pfund und Yen von 0,005 Prozent vor. Dadurch sollen 40 Milliarden US Dollar zusammenkommen." ****

250 Milliarden Dollar sollen durch eine Steuer auf Kohlendioxid von 25 Dollar pro Tonne eingenommen werden. Petra Bayr dazu: "Eine Vereinheitlichung des Zertifikathandels ist sinnvoll und vor allem dann zielführend, wenn auch die wirklich großen Emittenten wie die USA und China mit an Bord sind. So könnten umweltpolitische Lenkungseffekte erreicht werden, die zu weniger Emissionen führen", ergänzt Bayr. (Schluss) bj

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