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Anlässlich des CARITAS Hunger Kongresses fordert Bayr mehr Mittel für EZA

Utl.: Bayr begrüßt Präsident Fischers Aufruf, nicht wegzuschauen

Anlässlich des CARITAS Kongresses "Zukunft ohne Hunger" fordert Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung eine rasche Aufstockung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit: "In den letzten Jahren wurde der österreichische Beitrag für Entwicklungszusammenarbeit auf lächerliche 0,27 Prozent des BNE zusammengespart. Angesichts des massiven Hungers in der Welt ist es einfach unverantwortlich, dass ein so reiches Land wie Österreich einen so mickrigen Beitrag im Kampf gegen den Hunger und die Armut leistet", zeigt sich Bayr verständnislos. ****

Präsident Fischer hat anlässlich der Konferenz aufgerufen, beim Hunger in der Welt nicht wegzuschauen und die Kürzungen der EZA-Mittel in Frage gestellt. "Ich freue mich sehr, dass Präsident Heinz Fischer sich gegen die bevorstehenden Kürzungen des EZA-Budgets ausgesprochen hat. Ich sehe das als starke Rückendeckung. Mit seiner Aussage bringt Fischer auch den Willen der ÖsterreicherInnen zum Ausdruck, die sich mehrheitlich für mehr Hilfe für die Ärmsten aussprechen", stellt Bayr fest.

Die CARITAS lädt heute, Freitag, 1. Juni und morgen zu einem hochrangigen Gipfel ein, bei dem thematisiert wird, dass eine knappe Milliarde Menschen an Hunger leidet. "Die ersten, die hungern müssen, sind meist die Frauen", betont Bayr in diesem Zusammenhang und fordert die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf, diese Tatsache in ihren Programmen zu berücksichtigen: "Frauen müssen stärker in das wirtschaftliche Leben eingebunden werden und einen verbesserten Zugang zu Ressourcen haben. Denn paradoxerweise sind sie es, die den Löwenanteil an Nahrungsmitteln in Entwicklungsländern produzieren." (Schluss) sc/mp

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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