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Schluss mit der Straflosigkeit für Verbrechen an Journalist*innen!

 „In vielen Ländern der Welt werden Medienschaffende ermordet, gefoltert oder entführt, ohne dass die Schuldigen je dafür zur Rechenschaft gezogen werden“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, ein Ende der Straflosigkeit bei Verbrechen gegen Journalist*innen ein. Im Jahr 2022 wurden bislang laut UNESCO mindestens 71 Journalist*innen weltweit getötet, zehn davon seit März 2022 in der Ukraine. Der Großteil der Morde wurde in Lateinamerika verübt. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalist*innen am 2. November und des 10-jährigen Jubiläums des UN-Aktionsplans für die Sicherheit von Journalist*innen wird in Wien von 3. bis 4. November eine hochrangige Konferenz der Vereinten Nationen stattfinden. 

„Ich erwarte, dass die Bundesregierung und insbesondere der Außenminister diese Gelegenheit nützt, sich aktiv für eine besseren Schutz von unabhängigem Journalismus weltweit einzusetzen, wie das auch im Entschließungsantrag der Regierungsparteien eingefordert wird, der bereits im Februar 2021 einstimmig im Nationalrat angenommen wurde“, so Bayr abschließend. 

 

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