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Nationalrat - Bayr: Unterhaltszuschüsse für Alleinerziehende auch nach der Krise garantieren!

In der Nationalratsdebatte zu den COVID19-Begleitgesetzen forderte die SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr in Bezug auf den Unterhaltsvorschuss auch für die Zeit nach der Krise Verbesserungen ein. Die Vorschüsse müssten rascher ankommen, der Regelbedarfssatz dürfe nicht unterschritten und Sonderbedarfsfälle müssten anerkannt werden. Auch für über 18-Jährige solle es einen Anspruch geben. „Die Alleinerziehenden werden im Regen stehen gelassen!“, so Bayr. „Spannen wir ihnen einen Regenschirm auf! Es wird Zeit, so auch Kinderarmut zu bekämpfen!“ ****

Sie erinnerte daran, dass im Wahlkampf 2017 alle Parteien den Unterhaltszuschuss bejaht hatten. „Seitdem ist nichts passiert!“, kritisierte die Abgeordnete. Sie wies darauf hin, dass 40 Prozent aller Ein-Eltern-Haushalte armutsgefährdet seien. „Die Alleinerziehenden haben sich das nicht verdient“, sagte Bayr. Daher sei eine staatliche Unterhaltsgarantie dringend notwendig. Es brauche auch eine neue, aktuelle Kinderkostenanalyse, um die derzeitigen finanziellen Kosten von Elternschaft erheben zu können. (Schluss) ar/sc

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

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