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Nationalrat – Bayr: Nehmen wir die SDGs ernst und suchen wir neue, mutige Wege aus der Krise!

Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, kritisierte in der heutigen Budgetdebatte das Krisenmanagement der Regierung: „Das Mantra der Regierung aus dem Frühjahr, dass wir besser als andere durch die Krise gekommen sind, gilt schon lange nicht mehr. Wir haben derzeit die höchsten Infektionszahlen weltweit. Wir sind mitten in der größten Wirtschaftskrise und Arbeitsmarktkrise seit dem 2. Weltkrieg“. ****

„Aber die Krise hätte auch genutzt werden können, um eine Trendwende einzuleiten“, fuhr Bayr fort. Diese wäre in vielen Bereichen notwendig gewesen, wie zum Beispiel in der Bildung oder in der Verteilung der Geschlechterrollen. Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zeigen auf, wohin diese Trendwende zeigt: „Es geht darum, niemanden zurück zu lassen und systematische Veränderungen einzuleiten. Die SDGs sind dazu da, um uns Wege aus der Krise zu zeigen – und nicht zur Selbstbeweihräucherung“, appelliert sie.

Abschließend fordert die Abgeordnete, dass auch im Parlament neue Wege gefunden werden, um die Herausforderungen, die durch die Corona-Krise aufgekommen sind, anzugehen. „Wir müssen weg von einem Silodenken von einzelnen Ministerien, die nicht miteinander kommunizieren. Wenn wir die SDGs ernst nehmen, müssen wir endlich die Nabelschau beenden und neue Arbeitsweisen entwickeln. Das kann auch zu einem neuen parlamentarischen Selbstbewusstsein führen, was bitter nötig wäre“, schließt Bayr. (Schluss) sc

 

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