Bayr: Soziale Sicherheit in Entwicklungsländern braucht Finanzierung

Utl.: 20. Februar ist Tag der sozialen Gerechtigkeit

„Die Internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass drei Viertel aller Menschen keinen ausreichenden Sozialschutz haben. Das ist eine Bedrohung für den sozialen Frieden“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar. Sozialschutz umfasst Zugang zu grundlegenden Leistungen wie Bildung, Wohnen, Gesundheitsdienstleistungen, Wasser und Hygiene sowie Einkommenssicherheit. ****

„Durch Steuerhinterziehung und -vermeidung fehlen den so genannten Entwicklungsländern riesige Beträge in Milliardenhöhe, mit denen sie ihre Sozialsysteme finanzieren könnten“, stellt Bayr fest und verweist auf die Schätzungen der Vereinten Nationen, wonach den Ländern des globalen Südens durch Steuertricksereien jährlich 100 Milliarden US-Dollar Steuereinnahmen von transnationalen Konzernen entgehen. „Es ist höchst an der Zeit, die Transparenz zu erhöhen, das Know-how in den Ländern des globalen Südens zum Einheben von Steuern zu verbessern und transnationale Konzerne in die Steuerpflicht zu nehmen“, fordert Bayr die österreichische Regierung auf, in den entsprechenden EU- und UN-Gremien aktiv zu werden. (Schluss) bj/mp

 

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