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Nachhaltige Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen als Anleitung zur gelebten internationalen Solidarität verstehen!

 

Der 20. Dezember wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2005 zum Welttag der menschlichen Solidarität erklärt. „Für sie Sozialdemokratie als global ausgerichtete Bewegung war die internationale Solidarität immer schon ein zentraler Wert“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung anlässlich des Tages fest und meint weiter: „Zentrale Herausforderungen wie das Überwinden von Klimakrise, Kriegen, Armut, Hunger, geschlechtsspezifischer Gewalt, Naturkatastrophen, negierte Grund- und Menschenrechte und Erstarken von autoritären und fundamentalistischen Diktaturen können wir nur gemeinsam global stemmen.“ 

 

Komplexe Herausforderungen fordern komplexe Lösungsansätze, der Nationalratsabgeordneten zufolge sind die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, die Agenda 2030, ein probater Wegweiser zum Erreichen eines guten Lebens für alle durch internationalen Zusammenhalt. „Solidarität ist ein Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens, wir müssen uns als Menschen einander zugehörig fühlen und dementsprechend verantwortungsvoll und emphatisch handeln“, so Bayr. „Die Agenda für nachhaltige Entwicklung stellt den Menschen und den Planeten in den Mittelpunkt, basiert auf den Menschenrechten und wird von einer globalen Partnerschaft unterstützt, die entschlossen ist, alle Menschen aus Armut, Hunger und Krankheit zu befreien. Sie baut daher auf einem Fundament aus globaler Zusammenarbeit und Solidarität auf.“

 

Solidarität muss sich auch auf aktuelle innenpolitische Herausforderungen beziehen, ist sich die Abgeordnete, die sich um genau solche Fragen auch als Mitglied der parlamentarischen Versammlung des Europarats kümmert, sicher: „Sei es, dass es um einen solidarisches Versorgen von Flüchtlingen innerhalb der Europäischen Union geht, sei es im wertschätzenden Umgang mit von Armut betroffenen Menschen oder im Eröffnen von Chancen für Menschen, die aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Behinderung von der Gesellschaft nach wie vor diskriminiert werden: Solidarität ist ein gutes Mittel für Gleichstellung, Antidiskriminierung und Wohlergehen!“ 

 

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