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Bayr: Arme Regionen sind von Klimakrise am stärksten betroffen – Mosambik braucht Hilfe

Utl.: Utl.: 23. März ist Welt-Wetter-Tag

„Zunehmende Wetterextreme hängen oft mit Wasser zusammen: Dürren und Überschwemmungen vernichten Ernten und Leben. Am meisten betroffen sind arme Regionen, die wenig zur Klimakrise beigetragen haben“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Welt-Wetter-Tages am 23. März. ****

Die Kraft des Wassers und die hohe Verwundbarkeit von Entwicklungsländern ist auch noch ein Jahr nachdem die beiden Zyklone Idai und Kenneth das Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Mosambik verwüstet haben, eindrücklich zu sehen. „Zu den immer noch sichtbaren Folgen der beiden Zyklone sind im Dezember starke Regenfälle hinzugekommen, die weitere Menschenleben in Mosambik gekostet haben“, bedauert Bayr. Laut Weltgesundheitsorganisation gibt es bisher noch keinen positiv getesteten Corona-Fall in Mosambik. „Mosambik wäre mit einem Ausbruch des Coronavirus völlig überfordert“, mahnt Bayr und fordert jetzt massive Hilfe für den langjährigen Partner Österreichs. (Schluss) ls

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at

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Bayr: Konzerne dürfen Wald nicht zur Ware machen

Utl.: 21. März ist Internationaler Tag des Waldes

„Die Wälder spielen eine wichtige Rolle für das Leben der gesamten Menschheit. Wasser, saubere Luft und Biodiversität hängen direkt von intakten Wäldern ab. Die internationale Staatengemeinschaft muss die Wälder schützen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am 21. März. Etwa 1,6 Milliarden Menschen sind in ihrem Überleben direkt von den Wäldern abhängig, darunter mehr als 2.000 indigene Kulturen. Sie beziehen deren Nahrungsmittel, deren Medizin, deren Brennmaterial aus dem Wald und leben auch in ihm. ****

„Immer wieder zerstören transnationale Unternehmen Wald, um Bodenschätze abzubauen, Rinderzucht zu betreiben oder das Holz zu vermarkten. Es braucht dringend einen gesetzlichen Rahmen, der menschenwürdiges Leben vor Profite stellt, der regelt, dass die Menschen, die von und mit den Wäldern leben, mitentscheiden können, was mit ihren Wäldern passiert“, fordert Bayr. Im UN-Menschenrechtsrat wird derzeit an einem solchen Instrument, dem so genannten TNC-Treaty, gearbeitet. „Ich rufe die österreichische Regierung auf, sich nach der Corona-Krise konstruktiv einzubringen“, betont Bayr. (Schluss)up

 

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