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Bayr zu vorläufigen ODA Zahlen: „Österreichs Beitrag muss man mit der Lupe suchen“

Utl.: Österreich von zugesagten 0,7 Prozent Lichtjahre entfernt

„0,27% des BNE für Entwicklungszusammenarbeit ist ein blamabler Betrag. Von den mehrfach zugesagten 0,7 Prozent ist Österreich Lichtjahre entfernt“, kommentiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die vorläufigen Zahlen über das Volumen der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (engl. ODA) durch die OECD. „Die vielfach angekündigte Verdoppelung der bilateralen Mittel ist erneut nicht eingetreten. Das zarte Ansteigen der Mittel für die Austrian Development Agency und den Auslandskatastrophenfonds im ursprünglichen Budgetentwurf für das Jahr 2020 erwarte ich in zumindest gleichem Ausmaß im post-Corona Budget. Wir müssen uns vor Augen halten, dass das Virus im globalen Süden eine besondere, auch finanzielle Herausforderung ist. Unterstützung beim Stärken und Aufbauen von Gesundheitsinfrastrukturen ist bitter nötig“, betont Bayr. ****

„Zudem fordere ich die Regierung auf, sich auf OECD-Ebene für einen Schuldenerlass für die ärmsten Länder einzusetzen. Im Ausgleich sollen Investitionen in die soziale und Gesundheitsinfrastruktur getätigt werden“, ruft Bayr die Regierungsfraktionen auf, dem in der aktuellen Debatte immer lauter werden Ruf nach einem Schuldenschnitt nachzukommen. (Schluss) ls

 

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