Bayr und Stöger: Produkte aus Kinderarbeit vom österreichischen Markt verbannen

Utl.: Entwurf für ein Sozialverantwortungsgesetz eingebracht – „Ausbeutung soll in Österreich kein Leiberl haben“

„Textilien, Schuhe und Kleidung, die durch Kinder- oder Zwangsarbeit produziert sind, haben am österreichischen Markt nichts verloren“, sind die SPÖ-Abgeordneten Petra Bayr und Alois Stöger überzeugt. Daher bringen sie im Zuge der heutigen Nationalratsdebatte den Entwurf für ein Sozialverantwortungsgesetz ein. Dieses soll Textilien, Kleidung und Schuhe, die aus Kinder- oder Zwangsarbeit stammen, vom österreichischen Markt verbannen. ****

„Ausbeutung soll am österreichischen Markt kein Leiberl haben“, sind sich die Abgeordneten einig. „Wir sind überzeugt, dass die ÖsterreicherInnen keine Produkt aus Kinderarbeit tragen wollen. Die aktuelle Kennzeichnung von Kleidung und Schuhen ermöglicht es KonsumentInen nicht auf einen Blick Kinderarbeit auszuschließen. Mit unserem Antrag wollen wir sicherstellen, dass Kleidung, Textilien und Schuhe aus ausbeuterischen Produktionsbedingungen am österreichischen Markt weder online noch im stationären Handel vertrieben werden dürfen“, führen die Abgeordneten aus. „Uns ist klar, dass auch entlang der Liefer- und Produktionsketten anderer Produkte, wie Lebensmittel oder IT-Geräten, ausbeuterische Kinder- und Zwangsarbeit vorkommt. Wir wollen bei den Textilien einen Anfang machen, weil es in diesem Bereich schon gute Vorarbeit durch Siegel gibt“, erklären Bayr und Stöger die Vorgehensweise. (Schluss) up/mp

 

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