Bayr: Sexuelle und reproduktive Gesundheit durch Corona-Krise in Gefahr

Utl.: 7. April ist Weltgesundheitstag: Zugang zum Schwangerschaftsabbruch auch in Krisen sicherstellen!

„Die Corona Krise bringt die Gesundheitssysteme aller Länder in teils extreme Bedrängnis. So ist auch die sexuelle und reproduktive Gesundheit vieler Frauen und Männer weltweit in Gefahr“, zeigt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, einen tabuisierten Aspekt der Corona-Krise auf. „Der Zugang zu effektiven Verhütungsmitteln und auch der Zugang zum Schwangerschaftsabbruch soll auch in der Krisen sichergestellt sein“, fordert die Nationalratsabgeordnete. Durch die Ausgangsbeschränkungen rund um den Globus ist es Frauen und Paaren häufig nicht möglich, Verhütungsmittel zu erhalten oder medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen und viele sehen sich gezwungen, auf unsichere Methoden zurückzugreifen. ****

„In vielen Ländern der Welt gibt es derzeit Bestrebungen, den medikamentösen Abbruch niederschwellig zugänglich zu machen“, berichtet Bayr. „Auch in Österreich müssen wir es Frauen und Paaren leichter machen, einen medikamentösen Abbruch durchzuführen. Bei der Sitzung des Nationalrates am vergangen Freitag habe ich einen entsprechenden Antrag eingebracht. Dieser fordert verschreibungspflichtige Abgabe von Mifegyne in den Apotheken“, berichtet Bayr und betont: „Wir müssen auch in der Corona Krise den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch sicherstellen, damit es nicht zur Krise in der Krise kommt.“ (Schluss) up

 

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