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Bayr: „Pro Jahr wird ein*e Journalist*in mit dem Pulitzer Preis geehrt und 100 werden zu Grabe getragen“

Utl.: 2. November ist internationaler Tag für ein Ende von Straflosigkeit bei Verbrechen gegen Journalist*innen

Wien (SK) „Journalist*innen spielen als sogenannte vierte Macht in der Demokratie eine wichtige Rolle: Sie stellen das Handeln der Regierenden in Frage, berichten über Missstände und prangern Menschenrechtsverletzungen an, die sonst verheimlicht werden würden. Somit müssen sie und ihre Arbeit jedenfalls geschützt werden und Verbrechen gegen sie müssen strikt verfolgt werden“, mahnt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des internationalen Tages für ein Ende von Straflosigkeit bei Verbrechen gegen Journalist*innen. Laut Angaben der Vereinten Nationen wurden in den Jahren 2006 bis 2019 1200 Journalist*innen ermordet. In neun von zehn Fällen bleiben die Täter*innen ungestraft. ****

„Pro Jahr wird ein*e Journalist*in mit dem Pulitzer Preis geehrt und 100 werden zu Grabe getragen“, verdeutlicht Bayr. Darüber hinaus gibt es keine validen Zahlen, wie viele Journalist*innen in deren Arbeit beschränkt, verfolgt, eingeschüchtert oder gefoltert werden.

Die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) streben im Ziel 16 an, die Rechtsstaatlichkeit zu stärken und Zugang zu fairen Verfahren für alle Menschen sicherzustellen. „Es braucht eine unerschütterliche und gut ausgestattete Rechtsstaatlichkeit, um Verbrechen gegen Journalist*innen ahnden zu können. Das ist eine Aufgabe für alle Länder“, ist Bayr überzeugt. (Schluss) up

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

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