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Bayr: Kinder sind keine SoldatInnen

Utl.: Am 24. Oktober beginnt die UN-Abrüstungswoche

„Sind weniger Waffen im Umlauf, gibt es weniger Tote. Gibt es weniger Atomwaffen, sinkt die Chance auf deren Einsatz. Ziel ist also, die Anzahl an Waffen jeder Art in der Welt drastisch zu reduzieren“, betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, am Beginn der UN-Abrüstungswoche von 24. bis 30. Oktober, mit der die Öffentlichkeit für das Thema Abrüstung sensibilisiert werden soll. Besondere Sorgen bereitet Bayr der Missbrauch von Kindern als SoldatInnen: „In zumindest 18 Konflikten wurden oder werden seit dem Jahr 2016 KindersoldatInnen eingesetzt. Damit wird das Leben der Kinder sowie deren körperliche und seelische Gesundheit gefährdet“, mahnt Bayr. Kinder müssen in den meisten Fällen mit Kleinwaffen hantieren, diese sind leicht zu bedienen und haben tödliche Wirkung. ****

Die Internationale Staatengemeinschaft hat sich mit dem Verabschieden der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) auch auf das Reduzieren des nicht registrierten Waffenhandels geeinigt. „In dem internationalen parlamentarischen Netzwerk, Parliamentarians for Global Action, setze ich mich für mehr Regulierung des Waffenhandels ein. Wir sind überzeugt, dass es mehr Verbote und strenge Kontrollen braucht. Die SDGs sind auch in diesem Bereich ein Kompass, nach dem wir unser Handeln ausrichten“, stellt Bayr fest. (Schluss) bj

 

Rückfragehinweis:

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