Bayr: Hygienische Toiletten sind Lebensretterinnen

Utl.: Die Not bei der der Notdurft beenden – 19. November ist Welttoilettentag

Die gesundheitlichen Konsequenzen von nicht vorhandenen oder unhygienischen sanitären Einrichtungen sind gravierend: Durchfall, Cholera, Wurmbefall oder Augenentzündungen sind die Folge. „Jährlich sterben etwa eine halbe Million Menschen an den Folgen von Durchfallerkrankungen, die sie wegen mangelnder sanitärer Einrichtungen und verunreinigtem Wasser erleiden“, schildert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Welttoilettentages am 19. November. ****

Der World Toilet Day macht auf den Notstand beim Verrichten der Notdurft aufmerksam: „Laut Weltgesundheitsorganisation haben weltweit 4,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer hygienischen Toilette. Rund 40 Prozent haben zu Hause nicht die Möglichkeit, sich mit Seife und Wasser die Hände zu waschen. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist betroffen. Wir sprechen also nicht von einem Randthema“, betont die Nationalratsabgeordnete. Aus entwicklungspolitischer Sicht sei das Thema zentral: „Vor allem arme Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen und sind gefährdet, sich beim Verrichten der Notdurft mit Krankheitserregern anzustecken. Es ist beschämend, weil das mit recht einfachen Mitteln zu ändern ist“, führt Bayr aus. (Schluss) sc

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at

   https://klub.spoe.at