Bayr: Gute Arbeitsbedingungen auch auf hoher See!

Utl.: 26. September ist Welttag der Seefahrt

„In der Hochseefischerei herrschen oft ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Weit weg von den Küsten scheint es leichtes Spiel zu sein, Menschen unter schrecklichen Bedingungen arbeiten zu lassen. Wir dürfen nicht länger wegschauen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Welttages der Seefahrt am 26. September. Die Internationale Arbeiterorganisation (ILO) schätzt, dass mehr als 15 Millionen Menschen in der Fischerei auf Schiffen arbeiten. Es ist ungewiss, wie viele von ihnen unter ausbeuterischen und unsicheren Verhältnissen arbeiten müssen. ****

Die ILO Konvention 188 „Work in Fishing Convention“ hat zum Ziel, gute Arbeitsbedingungen auf den Fischereibooten sicherzustellen und Kinderarbeit auf den Schiffen zu beenden. Österreich hat die Konvention bisher nicht unterzeichnet. “Obwohl Österreich keine eigenen großen Fangflotten hat, ist es wichtig, die Konvention 188 zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Bisher ist die Konvention nicht in Kraft, Österreich kann dazu beitragen, dass sie ihre Wirkung entfaltet“, betont Bayr. (Schluss) ls

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at