Bayr gratuliert dem World Food Programme zum Friedensnobelpreis

Utl.: Österreich muss mehr zahlen

„Ich gratuliere dem World Food Programme (WFP) herzlich zum Friedensnobelpreis. Das Programm der Vereinten Nationen leistet wahrlich wichtige Arbeit. Es rettet durch Nahrungsmittelversorgung Menschen, die in unterschiedlichen Krisensituationen leben“, begrüßt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die heutige Entscheidung, den Friedensnobelpreis an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zu vergeben. ****

„So wichtig die Arbeit des WFP ist, so beschämend ist allerdings der österreichischen Beitrag. In den vergangen beiden Jahren waren die österreichischen Beiträge so niedrig, dass arme Länder wie Sierra Leone oder Mosambik mehr einbezahlt haben. Österreich hat im Jahr 2018 nur 1,8 Millionen US-Dollar und 2019 nur 4,8 Millionen zur Verfügung gestellt. Es ist höchst an der Zeit, dass die Regierung einen angemessenen Betrag leistet. Schweden hat in den vergangenen Jahren je rund 150 Millionen einbezahlt, die Schweiz 80 Millionen“, stellt Bayr einen beschämenden Vergleich an. (Schluss) bj

 

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