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Bayr fordert: Österreich soll internationales Covid-19-Rettungspaket schnüren

Utl.: 19. August: Tag der humanitären Hilfe zeigt Nöte durch globale Pandemie auf

„Die Auswirkungen der globalen Pandemie treffen vor allem ärmere Menschen und ärmere Regionen: Viele Menschen in den Ländern des Globalen Südens verlieren ihr Einkommen und ihre Lebensgrundlage und erhalten zu wenig Unterstützung. Österreich muss mehr helfen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der humanitären Hilfe am 19. August. ****

Die Vereinten Nationen schätzen, dass 71 Millionen Menschen durch die Auswirkungen der Pandemie zurück in die Armut gedrängt werden. „In den Entwicklungsländern sind die Auswirkungen der Krise massiv: Etwa die Hälfte aller im informellen Sektor beschäftigten Menschen hat und hatte Einkommensausfälle. 90 Prozent aller Kinder konnten die Schule nicht besuchen. Das alles hat langfristige negative Folgen“, schildert Bayr und fordert die Regierung auf, aktiv zu werden: „Ich unterstütze die Forderung des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. Es braucht erstens eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro für Länder des Globalen Südens und zweitens einen langfristigen Ausbau der Entwicklungshilfeleistungen“, unterstützt Bayr die Forderung der ExpertInnen aus dem Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. (Schluss) bj

Rückfragehinweis:

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   01/40110-3570

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