Bayr fordert: Indigene Völker in Brasilien schützen

Utl.: 21. Mai: Internationaler Tag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

„Kulturelle Vielfalt bedeutet Resilienz. Dass der Regenwald in Brasilien niedergebrannt wird und die indigenen Völker ihrer Länder beraubt werden, macht ganz Brasilien, ja die ganze Welt verletzlicher und ärmer“, betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung. Seit Anfang 2020 ist die Abholzung in Brasilien um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Mit dem Abholzen von Urwald wird der Lebensraum zahlreicher indigener Völker zerstört. ****

„Der Lebensraum der Indigenen wird ihnen mit staatlicher Duldung, manchmal sogar Unterstützung, gestohlen. Es braucht eine laute und klare Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft“, fordert Bayr und verurteilt Vorgehen des brasilianischen Präsidenten. „Bolsonaro ermutigt geradezu Wälder zu roden, um diese für die Viehzucht zu nutzen. Das darf so nicht weitergehen, wirtschaftliche Interessen dürfen nie über dem Leben von Menschen stehen!“, ist Bayr erzürnt. (Schluss) up/mp

 

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