Bayr fordert: Gebühren bei Geldüberweisungen an die Familie senken!

16. Juni ist Family Remittances Day

Wien (OTS/SK) - “Geldüberweisungen von Arbeitsmigrant*innen an ihre Familien sichern und verbessern für über 800 Millionen Menschen das Leben. Durch die Corona-Krise fallen diese Mittel für viele Menschen weg, das drängt viele in die Armut“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des internationalen Family Remittances Day am 16. Juni fest. Mehr als 200 Millionen Arbeitsmigrant*innen senden laut Daten der Vereinten Nationen Geld an deren Familien in den Heimatländern. Etwa 800 Millionen Menschen erhielten so vor der Corona-Krise finanzielle Unterstützung. Die VN schätzen, dass die Summe an Geldüberweisungen im Jahr 2020 um 110 Milliarden sinkt und es mehrere Jahre dauern wird, bis das Niveau vor der Krise erreicht sein wird. ****

„Wuchergebühren fressen einen zu großen Teil der gesendeten Summen auf. Es kann nicht sein, dass private Institutionen mit den Überweisungen dicke Profite machen“, kritisiert Bayr und fordert auch Aktivitäten der österreichischen Regierung, um die Gebühren auf Geldüberweisungen an Familienmitglieder im Ausland zu senken. Laut Angaben der Weltbank werden durchschnittlich 6,8 Prozent Gebühren verrechnet. Im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, der SDGs, haben sich die Länder der Welt das gemeinsame Ziel gesteckt, die Kosten auf unter 3 Prozent zu drücken. (Schluss) up

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