Zum Inhalt springen
 

Bayr fordert: Ausbeuterische Kinderarbeit vom österreichischen Markt verbannen

Utl.: Bayr unterstützt die Kampagne „Menschenrechte brauchen Gesetze“

„Hinschauen statt wegschauen. Mussten Kinder die Teppiche im heimischen Möbelkaufhaus knüpfen? Mussten Arbeiter*innen beim Ledergerben ungeschützt schädliche Chemikalien verwenden? Wurde Regenwald abgeholzt, damit es mehr Weiden für Rinder gibt? Immer mehr Menschen wollen sicher sein, dass sie durch ihren Konsum nicht Menschenrechte in anderen Teilen der Welt verletzen und die Umwelt zerstören. Wir brauchen endlich eine gesetzliche Grundlage, um entlang der gesamten Lieferkette die Menschenrechte zu schützen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember. ****

„Freiwillige Maßnahmen sind nicht genug. Wir brauchen auf nationaler, auf EU- und auf UN-Ebene geeignete Instrumente, um Unternehmen zum effektiven Schutz der Menschenrechte zu bringen. Wer Menschenrechte entlang der Lieferkette verletzt, muss aktiv werden und dies ändern. Hinschauen statt wegschauen gilt für die österreichischen Unternehmen genauso, wie für die österreichische Bundesregierung. Sie muss sich endlich konstruktiv im Formulieren von Gesetzen mit Sanktionen zeigen“, ist Bayr überzeugt. „Wir als SPÖ-Fraktion im Nationalrat haben bereits einen Vorschlag für ein nationales Sorgfaltspflichtengesetz auf den Tisch gelegt. Das Sozialverantwortungsgesetz könnte ausbeuterische Kinderarbeit in der Textil- und Lederproduktion vom österreichischen Markt verbannen. Ich hoffe auf eine rasche, konstruktive Behandlung“, so Bayr und ergänzt, dass sie deswegen aus voller Überzeugung die Kampagne „Menschenrechte brauchen Gesetze“ unterstützt, welche von Arbeitnehmer*innen und NGOs lanciert wird.

 

Hier der Link zur Kampagne: www.menschenrechtebrauchengesetze.at (Schluss) ls

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at

   https://klub.spoe.at