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Bayr fordert: „Auch in der Krise: Zugang zu Verhütungsmitteln ist ein Muss.“

Am 11. Juli ist Weltbevölkerungstag

Wien (OTS/SK) - „Frauen und Mädchen müssen Zugang zu Pille, Spirale, Femidom und Co. haben, auch in Zeiten der Krise“, ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, überzeugt. Mehr als 230 Millionen Frauen haben laut Daten der Vereinten Nationen weltweit keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln, obwohl sie diesen gern hätten. „Die Corona-Krise hat vielen Frauen den Zugang weiter erschwert oder gänzlich verhindert“, bedauert Bayr, dass die Zahlen der Frauen, die gerne verhüten möchten, aber nicht können, weiter ansteigen. Die Vereinten Nationen befürchten sieben Millionen ungeplante Schwangerschaften während der Ausgangsbeschränkungen. ****

„Auch Notfallverhütung und sichere Schwangerschaftsabbrüche sind in Zeiten der Krise in vielen Ländern eingeschränkt. Es darf nicht sein, dass Corona als Vorwand genommen wird, das Selbstbestimmungsrecht von Frauen zu beschneiden“, kritisiert Bayr den eingeschränkten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in vielen Ländern während des Lockdowns. (Schluss) lp

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