Bayr: „Die Meere dürfen kein rechtsfreier Raum sein“

Utl.: 5. Juni ist Internationaler Tag gegen illegale Fischerei

„Illegale Fischerei ist ein doppeltes Problem: Erstens werden nicht regulierte Mengen an Fisch aus den Meeren gefangen. Zweitens müssen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen über sehr lange Zeiträume auf den Booten schuften“, macht Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen illegale, nicht gemeldete  und nichtregulierte Fischerei am 5. Juni aufmerksam. Die Vereinten Nationen schätzen, dass jährlich bis zu 26 Millionen Tonnen Fisch ohne Bewilligung aus den Meeren gefangen werden. Dadurch entsteht ein geschätzter Verlust von bis zu 23 Milliarden US-Dollar. ****

„Gemeinsam mit den Parliamentarians for Global Action setzte ich mich in der Oceans Campaign für bessere Regulierungen in der Fischerei ein“, berichtet die Nationalratsabgeordnete über ihre Aktivitäten in dem internationalen parlamentarischen Netzwerk PGA. „Die Meere dürfen kein rechtsfreier Raum sein“, fordert Bayr und ruft die österreichische Regierung erneut auf, das Capetown Agreement zu unterzeichnen. Dieses soll Sicherheit für die ArbeiterInnen auf den Schiffen bringen und illegale Fischerei zurückdrängen. Das Abkommen tritt in Kraft, wenn 22 Staaten mit in Summe 3.600 Schiffen einer bestimmten Größe unterzeichnet haben. Obwohl Österreich keine entsprechenden Flotten betreibt, würde die österreichische Unterschrift zum Inkrafttreten beitragen.

 

Link zur Kampagne:  https://www.pgaction.org/ilhr/protection-of-the-ocean.html

 

(Schluss) up/mp

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at

   https://klub.spoe.at