Bayr: „Der Neoliberalismus macht Mensch und Umwelt krank“

Utl.: Alles hängt mit allem zusammen: 12. September ist Interdependenz Tag

„Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, dass unsere Lebensweise Auswirkungen auf Menschen und Umwelt in anderen Ländern hat. Woher stammen die Rohstoffe in meinem Smartphone? Wer hat sie abgebaut und aus den Einzelteilen das fertige Smartphone gemacht? Wie werden diese Menschen entlohnt und was macht etwa der Zinn- oder Goldabbau mit der Umwelt?“ Sich Gedanken über diese Fragen zu machen, regt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Interdependenz Tages am 12. September an. *****

„Derzeit dürfen Produkte in die EU eingeführt werden, bei deren Produktion etwa Wald zerstört oder Arbeitsrechte verletzt wurden. Wir brauchen einen gesetzlichen Rahmen, der sicherstellt, dass entlang der gesamten Lieferkette Umweltstandards eingehalten werden und Menschenrechte gewahrt sind“, fordert Bayr. „Der Neoliberalismus macht Mensch und Umwelt krank. So kann es nicht weiter gehen“, ist die Nationalratsabgeordnete überzeugt und fordert das Wirtschaftssystem so zu ändern, dass es allen Menschen dient, nicht nur einigen wenigen.

Anlässlich der welterschütternden Ereignisse vom 11. September 2001 hat der US-Politologe Benjamin Barber den "International Interdependence Day" ins Leben gerufen. Seit dem 12. September 2003 wird an die weltumspannende gegenseitige Abhängigkeit durch die globale Vernetzung erinnert. (Schluss) sc

 

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